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Garantiefall T-Roc

Nachdem wir ziemlich genau vor einem Jahr einen Volkswagen T-Roc 1.5 TSI gekauft und damit schon fleissig Kilometer abgespult haben, müssen wir ihn wohl leider wieder abgeben. Weder der Importeur AMAG noch der freundliche Händler finden die Ursache für einen Mangel, ein Fahrgeräusch, das wirklich störend ist und seit Monaten auftritt. Das Geräusch übertönt sogar den Radio!
Da wir bis heute auch keine Bestätigung für die Betriebssicherheit erhalten haben, wollten wir das Fahrzeug als Garantiefall zurückgeben.

Der Händler, Garage Gautschi in Langenthal

Volkswagen VW T-Roc - unser Fahrzeug für unsere Recherchen.

Der freundliche Händler hat uns anerboten, dass wir vielleicht einen Spezialrabatt erhalten, wenn wir ein neues Fahrzeug vom Importeur AMAG kaufen (Skoda / Seat gefallen uns nicht, in VW ist das Vertrauen erstmal dahingeschmolzen) oder das Fahrzeug zum Buchwert zurückgeben können. Den Abschreiber / Wertverlust würden wir als Kunde voll tragen. Sprich, die Anzahlung wäre schlicht weg. Unfair, wie wir finden. Ach, das dritte Angebot war der Rechtsweg. Wie das läuft sehen wir, wenn wir nach Deutschland schauen, wo hunderttausende in zwei Musterfeststellungsklagen gegen Volkswagen (1, 2) vorgehen wollen und der Staatsanwalt Volkswagen wegen Marktmanipulation anklagt.

Wie weiter?

Urlaubserfahrungen braucht ein Fahrzeug und die Angebote von AMAG und dem freundlichen Händler bedeuten für uns einen herben finanziellen Verlust, sofern die beiden oder gar VW nicht doch noch einlenken und sich kulant zeigen. Was nur fair wäre, wie wir finden.

Also haben wir uns auf die Suche nach einem mindestens ebenbürdigen Angebot gemacht und auch eines gefunden. Ein freundlicher Händler aus der Region Solothurn wird uns ein tolles, neues Auto zu einem tollen Preis verkaufen. Noch besser aber ist, dass er den VW T-Roc zum gleichen Preis nimmt, wie es die Garage Gautschi in Langenthal gemacht hätte. Gefühlt relativiert das neue Angebot dieses Händlers das Angebot des freundlichen Händlers in Langenthal doch ein bisschen.

Damit müssen die Freunde unseres Blogs keine Angst mehr haben, dass wir keine neuen Urlaubserfahrungen mehr machen können. Wir werden schon bald ein neues Fahrzeug unser eigen nennen und mit dem neuen Fahrzeug neue Urlaubserfahrungen machen, die wir dann hier für Sie posten werden. Versprochen!

Warum einen Artikel über Volkswagen und AMAG auf einem Reiseblog?

Es gibt zwei Gründe:

  1. Wir benötigen ein Fahrzeug für unsere Reisen, auch damit wir unsere Reiseberichte schreiben können. Wir sind nicht wie einige wenige andere, die Informationen für Reiseberichte aus anderen Websites wie Wikipedia zusammensuchen. Wir fahren vor Ort, machen unsere Urlaubserfahrungen und schreiben dann unseren Reisebericht. Genau aus diesem Grund haben wir auch von einem VOLVO XC90 V8 auf einen VW T-ROC 1.5 TSI gewechselt. Tiefere Unterhaltskosten, umweltfreundlicher. Der T-Roc erschien uns als intelligent gebautes Fahrzeug. Und der Händler war uns auf den ersten Blick sympatisch, hat uns gefühlt gut beraten. Wäre diese Geschichte nicht passiert, ich würde ihn uneingeschränkt empfehlen. Ehrlicherweise muss ich sagen, wir fühlen uns eher von AMAG und VW verarscht, nicht vom Händler. Irgendwie haben wir das Gefühl, der Händler wird ebenso im Regen stehen gelassen wie wir.
  2. Unser Blog handelt von Erfahrungen. Erfahrungen mit unseren Reisen und Ausflügen und unserer Meinung zu den Anbietern, bei denen wir waren. Auch diese Geschichte ist eine Erfahrung.

Rufmord, Verleumdung, Nötigung?

Bei allem was wir hier schreiben, handelt es sich um die persönliche Meinung des Schreibenden. Die Wertung des Geschriebenen überlassen wir der / dem Lesenden. Wer uns unsere Meinung nicht gönnt, der erinnere sich an eines unserer Menschenrechte:

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948
Artikel 19 – Meinungs- und Informationsfreiheit
Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Erläuterung zu Artikel 19
Das Recht, sich eine Meinung zu bilden und diese zu äussern und das Recht, unangefochten Informationen zu suchen und zu bekommen, gehört nach wie vor zu den häufig verletzten Menschenrechten. Staatliche Zensur der Presse, das Verbot der Veröffentlichung von Büchern, die Verfolgung von Schriftstellern/-innen und Medienschaffenden ist leider immer noch an der Tagesordnung. Viele Machthabende fürchten um ihre Position, wenn sich die Menschen gut informieren können und ihre abweichenden Ansichten kundtun. Der Schutz dieser Rechte stellt daher ein wichtiges Element für eine funktionierende Demokratie dar und ist eine wichtige Voraussetzung, um andere Menschenrechte ausüben zu können.
Allerdings darf das Recht der Meinungsäusserung nicht absolut verstanden werden und seine Ausübung unterliegt einer besonderen Verantwortung: Eine Schranke findet das Recht etwa bei der Achtung des Rufes anderer Personen, bei der rassistischen Hetze oder beim Aufruf zu Gewalthandlungen.

Quelle: https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/artikel-19-aemr-meinungs-informationsfreiheit

Und ja, ich kenne mich darin aus. Meinungsfreiheit.li war dereinst einmal mein Blog und ich habe mich schon damals dafür eingesetzt, dass ich meine Meinung sagen darf. Ich werde nicht damit aufhören. Sollten Sie auch nicht. Solange es in anständigem Ton geschieht.

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