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Der Aufenthalt im Hotel Altein in Arosa wurde uns von Privat über das Portal Geschenkidee.ch geschenkt. Das Portal und dessen sehr gut versteckte Möglichkeit zum Einlösen eines Gutscheins (Sie finden alles besser als den Link zum Einlösen des Gutscheins!) ist aber nicht Bestandteil unserer Erfahrungen in Arosa.

Die Anreise

Rhätische Bahn nach Arosa

Angereist sind wir zuerst mit dem kleinen Schwarzen, im Hauptort des Kantons Graubünden, in Chur, sind wir umgestiegen auf die Rhätische Bahn. Wir haben festgestellt, Chur für sich wäre schon eine Reise wert, aber vielleicht ein andermal. Umgestiegen sind wir, weil die Fahrt nach Arosa 337 Kurven beinhaltet und jemand von uns nicht so kurvenfest ist. Aber auch, weil uns die Bahnfahrt mit der Rhätischen Bahn empfohlen wurde. Wer mal Landschaften abseits von Stadt und Dorf sehen will… wir können es empfehlen. Das Auto im Park&Ride Parkhaus der Bahn abstellen, Parkplatznummer merken und am Schalter den Parkplatz und die Zugfahrt nach Arosa bezahlen. Macht für zwei Erwachsene und ein Auto bei einer Übernachtung rund CHF 80.- mit Retourfahrt.

Arosa

Arosa selber ist ein typischer Touristenort. Geeignet für Wanderer, Radfahrer und alle anderen bewegungsfreudigen Mitmenschen. Im Winter, ein Paradies für Skifahrer und Snowboarder. Wer sich genauer informieren möchte ist auf den Seiten von Tourismus Arosa sicher gut aufgehoben. Scheinbar, gibt es aber nicht nur sportbegeisterte Besucher, sondern auch noch andere…

Das Hotel Altein liegt etwas am Hang , mit Blick auf den Untersee. Der Empfang war sehr freundlich, die Eingangshalle wirkte auf uns wir die eines altem Grand-Hotels oder eines mondänen Kurhotels. Der Eindruck hat sich im Zimmer leider nicht wiederholt, ich konnte mir nicht verkneifen, das Stichwort Klassenlager loszuwerden.

Das Zimmer im Hotel Altein

Kleine Zimmer mit dem Flair der 70er-Jahre, eine Dusche in die Mann sich nicht mal reinquetschen mag… und eine Toilette die zwischen Wand und Duschwand so perfekt eingepasst wurde, dass der Architekt entweder viel Gück hatte oder er ein Genie war. Zimmer, klar ein Minus!

Zimmer Hotel Altein Arosa

Das Nachtessen war Mittelmass. Kalbspiccata, Vollkornspaghetti und Gemüse. Das Kalb wurde unnötigerweise in der Küche nochmals getötet und das hat das arme Tier nicht verdient. Fleischmenu’s, mein lieber Koch, stehen und fallen mit dem Fleisch. Das, ist zumindest gestolpert. Zu trocken, auch der Teig. Wir vermuten, vorbereitet und dann ab in den Ofen damit.

Das Frühstücksbuffet war reichhaltig, regional und gut sortiert. Da gibt es nichts zu meckern aber viel zu geniessen!

Die links gezeigte „Zvieriplatte“ haben wir im Panorama-Restaurant genossen. Freundlicher Service, reichhaltiges Plättchen und…  ja, wir haben es genossen und können es empfehlen!

Toll fanden wir die Nasszone mit dem Solbad, Sprudelbad, Sauna, Aromadampfbad und Ruheraum. Nach dem Wandern duschen und dann ab zum entspannen. Daumen hoch! Schade, konnten wir da keine Fotos machen, weil wir nicht alleine waren.

Der Flair des Hotels schwankt zwischen Schullager/Sportbunker und Kurhaus. Da unser Lift mit „Bettenlift“ angeschrieben war tippen wir auf letzteres 😉 . Das Hotel ist ideal für Menschen ohne Anspruch auf Luxus, dafür auf freundliche Bedienung. Und wenn der Koch nicht wie bei uns noch eine zweite Chance bekommt…  könnte es passen. Wir fahren derweil weiter nach Abersee…

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